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Aston Martin Virage Shooting Brake Zagato

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Joachim Fischer
·
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Tom Shaxson
Der Aston Martin Virage entstand in einer für das Unternehmen schwierigen Zeit. Der Großteil der Fahrzeuge (345 von insgesamt 365 Exemplaren) wurde 1990 und 1992 hergestellt, danach brach die Produktion ein. In den weiteren Jahren entstanden jeweils weniger als 10 Autos. Die Modelle erwiesen sich als zu groß, zu teuer und zu unhandlich. 1992 erkannte das Unternehmen, dass die Kunden „den Virage nicht wollten“.

Zu dieser Zeit wurde selbst über die Schließung des Traditionsunternehmens diskutiert. Ford, der damalige Eigentümer, entschied sich in dieser Phase für die Entwicklung eines preisgünstigeren Modells, das der Marke neue Kundenkreise erschließen sollte. Das Ergebnis dieser Überlegungen war der Aston Martin DB7, der eng mit dem Jaguar XK verwandt war. Damit wurde der Virage früh zu einem Auslaufmodell. Bis zur Serienreife des DB7 finanzierte sich das Unternehmen im Wesentlichen durch Sonderversionen des Virage, die die Abteilung Service Departement im Kundenauftrag zu sehr hohen Preisen fertigstellte. Der hier gezeigte Aston Martin Virage Shooting Brake von Zagato erlebte am 7. September 2014 seine Weltpremiere beim Chantilly Art & Elegance – und ging dann in der Sammlung eines Schweizers auf. Es existiert nur ein Exemplar – eben ein bestes Beispiel für einen NEO CLASSICS. Es war ein außergewöhnlicher Entwurf von Norihiko Harada, damals Chefdesigner von Zagato, ein großer Wagen mit 2,74 Meter Radstand, der vorne ein bisschen ausschaut wie hinten. Unter dem Blech blieb eigentlich alles unverändert, im Bug arbeitete der 490 PS starke 5,9-Liter-V12 (AM25) aus dem Virage, die Kraft wurde über eine «Touchtronic 2» an die 20 Zoll großen Hinterräder übertragen; auch das Interieur blieb fast unberührt, mit Ausnahme des Kofferraums, selbstverständlich.

Ina Solbach von Sunday in Bed erzählt im Kopf dahinter Interview, wie Sinnkrisen kreativ machen können.

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