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Freunde fürs Leben Bar-Talk

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Im Freunde fürs Leben Bar Talk spricht Nora Tschirner mit Markus Kavka über ihre Rolle als Depression in der Serie The Mopes und ihre eigenen Erfahrungen.

Im Freunde fürs Leben Bar Talk spricht Nora Tschirner mit Markus Kavka über ihre Rolle als Depression in der Serie The Mopes und ihre eigenen Erfahrungen.

„Wenn Lehrer sich nicht verbeamten lassen können, weil sie eine Therapie zugeben, da muss ich schon sagen, ich glaub, es hackt!“ So bringt es Nora Tschirner im Bar-Talk mit Markus Kavka auf den Punkt. Depressionen und insbesondere Menschen, die an ihnen leiden, sind gesellschaftlich noch immer stark tabuisiert und stigmatisiert.

Dagegen möchte Nora Tschirner antreten und spricht im YouTube Format „Bar-Talk“ des Freunde fürs Leben e.V. über seelische Gesundheit. Der Verein klärt über Depression und Suizid auf und möchte sie entstigmatisieren, thematisiert dazu seelische Gesundheit und macht Hilfsangebote sichtbar. In der eigenen YouTube Serie spricht der Verein dazu mit Prominenten, Betroffenen und Angehörigen. 

In der Folge mit Nora Tschirner geht es deshalb nicht nur um ihre Rolle als verkörperte Depression in der neuen TNT-Serie The Mopes, auch ihre eigenen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen kommen zur Sprache. “Ich hatte das Gefühl, es gibt eine Welt in mir, wo keiner war [...] aus der ich nie wieder herausfinde”, beschreibt die Schauspielerin ihre eigene Depression.

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Therapie und die richtige Medikation halfen ihr dabei, ihre Krankheit in den Griff zu bekommen. Lange sprach sie mit niemanden über ihren eigenen seelischen Zustand. Depressionen sind im Schauspielgewerbe, wie auch in vielen anderen beruflichen Kontexten, noch immer sehr stigmatisiert. 

Die Schauspielerin ist davon überzeugt, dass es einen offeneren Umgang mit Depressionen braucht. Wenn Menschen endlich das Gefühl bekämen, dass sie über ihre psychischen Probleme reden können, trage das zu einem großen Teil zur Enttabuisierung bei, ist Tschirner überzeugt. Dazu könne auch die Serie in großem Maß beitragen. Sie komme gerade aufgrund der Pandemie und steigender Zahlen psychischer Probleme genau zur richtigen Zeit.

Nora Tschirner spricht sich etwa auch gegen Berührungsängste aus. Sie selbst spielt in der neuen sechsteiligen Dramedy The Mopes Monika, die Personifizierung einer mittelgradigen Depression. Wenn Leute sie fragen, ob man über ein so ernstes Thema wie Depressionen Witze machen dürfe, sagt sie ganz klar ja, denn Humor könne zur Enttabuisierung beitragen und schaffe immer eine Verbindung. „In dieser Verbindung ist man nicht mehr allein […] Ich finde, man muss das sogar machen.“ 

Die sechsteiligen Dramedy The Mopes läuft immer dienstags um 20.15 Uhr auf TNT Comedy.

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