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Die nervigsten Beifahrertypen

Text Autorevue
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Fotos Sixt, iStock
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27.08.2021
Welche Beifahrertypen besonders nervig sind – und wie ihr euch als “Copilot” eigentlich richtig verhalten solltet. Bonus: Die Beifahrer-Perspektive. Drängeln, notorisches Linksfahren oder Abbiegen ohne Blinken: All das gehört zu den verachtenswerten Verhaltensweisen, auf die wir im Straßenverkehr getrost verzichten könnten. Eine unerschöpfliche Quelle Ärgernisse eines Autofahrers sitzt aber meist im eigenen Auto: auf dem Beifahrersitz.

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DIE FÜNF NERVIGSTEN BEIFAHRERTYPEN

Typ 1: Der Schläfer

Er ist noch der harmloseste unter den nervigen Beifahrertypen. Döst fünf Minuten nach der Abfahrt weg und wacht erst am Ziel wieder auf. Schlafende Beifahrer stören zwar nicht, sind aber auch keine Hilfe, wenn es etwa darum geht, Kinder auf der Rückbank zu versorgen oder auf unbekannten Strecken unterstützend zu navigieren. Wir vergeben für den “Schläfer” 3 von 10 nervigen Punkten auf unserer Beifahrer-Skala.

Abhilfemöglichkeiten: Laute Musik; schärfere Bremsmanöver (wenn gefahrlos möglich); Fenster so öffnen, dass es im Auto dröhnt. Übrigens: Der Fahrer sollte NICHT einschlafen.

Typ 2: Das Plappermaul

“(…) und dann hab ich zu ihm gesagt, dass (…)”

Man mag die Fahrt noch so ausgeruht und ausgeglichen angetreten haben: Es gibt Beifahrer, die ziehen einem den letzten Nerv mit Anekdoten, Beziehungsgeschichten und sonstigem, nutzlosen Geplapper – ohne Punkt und Komma oder Atempausen. Ergibt quassel-nervige 5 Punkte auf unserer schon etwas angespannten Beifahrer-Skala.

Abhilfemöglichkeit: Ohrstöpsel. Laute Musik.

Typ 3: Der Angsthase

Euer Beifahrer krallt sich am Türgriff fest, macht euch auf Gefahren schon fünf Kilometer im Voraus aufmerksam und gibt panisch Laut wenn ihr „Breeeemsen!!!“ sollt? Gratulation: Ihr habt einen Beifahrer der Kategorie „Angsthase“ und mit 7 von 10 Punkten ziemlich viel Anlass zum Fürchten.

Abhilfemöglichkeiten (für den Beifahrer): Sauerstoffmaske, Medikamente.

Typ 4: Der Klugscheißer

Egal wann und wie ihr schaltet, lenkt, blinkt oder abbremst: Euer Copilot klärt euch gerne darüber auf, wie ihr es besser hättet machen können. Und als Draufgabe hat Frau Lehrerin, Herr Lehrer selbst gar keinen Führerschein. Klugscheißer sind einfach eine unglaublich nervige Spezies (nicht nur als Beifahrer) und kratzen an der Höchstpunktezahl unserer Skala: Wir vergeben – noch gnädige 9 – von 10 Punkten.

Abhilfemöglichkeiten: siehe Typ 1 + Typ 2

Typ 5: Der Übergriffige

Der übergriffige Beifahrer: Ein Konglomerat aus Typ 2, der nie seine Klappe halten kann und dabei wie Typ 3 aus purer Angst mit Typ 4 verschmilzt und somit immer alles besser weiß. Waren Typ 1-4 für sich gestellt noch relativ harmlos, so verschmelzen in Typ 5 sämtliche negative Eigenschaften, die ein Beifahrer nur haben kann und setzt dabei noch eins oben drauf: Er schreckt auch nicht davor zurück, aktiv ins Fahrgeschehen einzugreifen, sprich: Er greift während der Fahrt „korrigierend“ in euer Lenkrad und reißt bei Bedarf auch gerne mal an der Handbremse.

AbhilfemöglichkeitLizenz als Rallyefahrer absolvieren und genießen

Der perfekte Beifahrer

Er ist wohl so selten wie ein Aston Martin Virage Shooting Brake Zagato: Der perfekte Beifahrer. Er bietet unaufdringlich und im richtigen Moment ein Getränk an, sorgt dafür, dass die übrigen Fahrgäste unterhalten und die Kinder ruhig sind, unterstützt wenn nötig bei der Navigation und wirkt positiv, entspannt und höflich wie ein nicht zu unterwürfiger Butler. Klingt utopisch. Und ist es auch.

Die Beifahrer-Perspektive

So nervig sie mitunter auch sein mögen: Beifahrer haben ebenfalls Gefühle. Welche, hat autoscout24 Anfang 2021 im Rahmen einer Umfrage unter 500 Autofahrern im Alter von 18 bis 65 Jahren erhoben: Demzufolge haben die Österreicherinnen und Österreicher auch dann einiges zu bemäkeln, wenn sie selbst den Beifahrersitz einnehmen. Diese Verhaltensweisen der Fahrer stört die Beifahrer am meisten:

Zu dichtes Auffahren nannten 28 Prozent der Beifahrer als Störfaktor
Keine flüssige Fahrweise und abruptes Abbremsen (25 Prozent)
Zu schnelles Fahren (22 Prozent)
Laut fluchender, schimpfender Fahrer (20 Prozent)
Fehlende Einparkkünste, langsames Fahren (18 Prozent)

Jeden fünften befragen Beifahrer störte am Fahrer übrigens … nichts. Das sind uns vom Fahrersitz aus gesehen definitiv die liebsten. Weiter geht es hier mit Sicher im Cabrio unterwegs.

Quelle: autorevue.at

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