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KONTROLLLEUCHTEN IM FAHRZEUG

Text Redaktion
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Fotos PR
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14.10.2022
Im Cockpit moderner Fahrzeuge befinden sich, je nach Hersteller und Modell, bis zu 80 Kontrollleuchten. Je mehr Technik in einem Auto verbaut ist, desto mehr Kontrollleuchten gibt es. Sie geben Auskunft über den Status von einzelnen Bau- beziehungsweise Bestandssteilen

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Die Kontroll- oder auch Warnleuchten sind ein wichtiges Mittel, um Fahrzeugschäden am Auto zu vermeiden. In der Regel erkennt man schon an der Farbe der Symbolleuchte, ob und wie dringend Handlungsbedarf ist. Denn Kontrollleuchten sind nicht immer gleich Warnleuchten. In der Bedienungsanleitung finden sich alle Abbildungen und deren Funktionen.

Wann besteht Handlungsbedarf und welche Kontrollleuchte darf erst mal ignoriert werden? Wir erklären die wichtigsten Funktionen.

Einige Signale leuchten bei der Zündung kurz auf, um ihre Funktionstauglichkeit zu signalisieren. Spätestens nach Motorstart sollten diese jedoch wieder verschwinden. Im Normalfall sollten nach dem Starten des Motors keine roten oder gelben Symbole aufleuchten. So leuchtet beispielsweise auch das aktivierte Warnblinklicht rot oder die Nebelschlussleuchte gelb, denn für einen ordnungswidrigen Gebrauch winken Bußgelder.

Ampelsystem bei den Kontrollleuchten

Das Farbsystem der, zum Teil blinkenden, Kontrollleuchten gibt Auskunft, wie wichtig eine angezeigte Warnung ist.

Rotes Licht: hier besteht sofortiger Handlungsbedarf. Hier wird auf Funktionsausfälle oder kritische Defekte hingewiesen, die sofort von einer fachkundigen Werkstatt überprüft werden sollten.

Oranges Licht: hier ist Vorsicht geboten! Die entsprechende Funktion sollte schnellstmöglich kontrolliert werden. Beim orangenen Licht gibt es eine Ausnahme, die aktivierte Nebelschlussleuchte.

Grünes Licht: eine bestimmte Funktion im Auto ist aktiviert, zum Beispiel der Tempomat.      

Weißes Licht: hier erhält der Fahrer einen Hinweis über eine bestimmte Verfügbarkeit, z.B. die der Start-Stopp-Automatik.

Blaues Licht zeigt das Fernlicht an.

Die wichtigsten roten Kontrollleuchten im Überblick

Rote Kontrollleuchten sollten auf keinen Fall ignoriert werden, da hier im schlimmsten Fall ein Funktionsausfall bevorsteht. Grundsätzlich gilt: Vorsichtig fahren, das Auto so schnell wie möglich zum Halten bringen und eine Werkstatt aufsuchen.

BILD BATTERIE Batterie-Warnsymbol: Ab in die Werkstatt

Leuchtet diese Kontrolllampe, darf der Motor nicht ausgeschaltet werden und Werkstatt-Besuch ist unumgänglich. Besitzt das Das Batterie-Warnsymbol ist rot: es  könnte ein ernstes Problem wie beispielsweise ein defekter Generator oder eine unterbrochene elektrische Verbindung vorliegen. Motor nicht ausschalten und Werkstatt aufsuchen!

Fahrzeug eine elektrische Servolenkung, darf nicht weitergefahren werden, da sich das Fahrzeug unter Umständen nicht mehr lenken lässt.

Warnleuchte Ölkanne: Schnelles Handeln nötig

Das Ölkannen-Symbol leuchtet auf – nun gilt es sofort zu Handeln. Befindet sich unter der Kanne eine Zick-Zack-Linie mit dem Schriftzug “MIN”,  sollte der Ölstand umgehend kontrolliert werden. Leuchtet lediglich eine rote Ölkanne auf, muss so schnell wie möglich angehalten, Öl nachgefüllt und das Fahrzeug im Anschluss in der Werkstatt überprüft werden

Kontrollleuchte Thermometer im Wasser: Motor ist überhitzt

Das Thermometer im Wasser leuchtet auf: der Motor überhitzt, dies passiert häufig, bei zu wenig Kühlwasser. Möglichst rasch anhalten und den Motor abkühlen lassen. Ein Werkstattbesuch empfiehlt sich. Regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Kühlwasser nachfüllen

Ausrufezeichen im Kreis: Pannendienst anrufen

Hier kann ein akutes Bremsversagen aufgrund von abgefahrenen Belägen oder zu wenig Bremsflüssigkeit dahinterstecken. In diesem Fall gilt: Sofort den Pannendienst rufen und nicht weiterfahren! Das Ausrufezeichen kann jedoch eine noch angezogene Handbremse sein.

Warnleuchte für das Anschnallen: Sitze und Gurte prüfen

Gelbe Warnsignale: Sicherheitsüberprüfungen.

Hierbei kann es sich um die Tankleuchte oder weitere zu überprüfende Funktionen handeln. In der Regel besteht hier kein akuter Handlungsbedarf.

Auto mit gelber Schlangenlinie: Schleudergefahr

Die Kontrollleuchte des elektronischen Stabilitätsprogramms (kurz: ESP) leuchtet meist in kritischen Situationen wie nassen oder vereisten Straßen gelb auf und weist darauf hin, mit reduzierter Geschwindigkeit und besonders vorsichtig zu fahren. Gut zu wissen: Leuchtet das Symbol dauerhaft, ist das ESP abgeschaltet oder defekt.

Gelbe Kontrollleuchte Motorblock:

Motorsteuerung überprüfen lassen, defekte Lambdasonde oder ein Marderbiss könnte das Problem sein. Umgehend die Werkstatt aufsuchen.

Warnsymbol platter Reifen mit gelben Ausrufezeichen:

Reifenpanne möglich, Überprüfung Reifendruck!

Beifahrer mit Airbag: Störung im System

Die Funktion muss in einer Werkstatt so schnell wie möglich untersucht werden, da der Airbag ansonsten im Falle eines Unfalls nicht auslöst.

Kreis mit gestrichelten Linien: Überprüfung der Bremsbeläge

Bei nächster Gelegenheit sollten diese von einem Fachmann oder einer Werkstatt überprüft werden.

ABS-Leuchte: Störung des Antiblockiersystems

Wenn dieses Symbol aufleuchtet, liegt eine Störung des Antiblockiersystems vor. Hier gilt es, die Fahrt vorsichtig vorzuführen und das ABS so schnell wie möglich von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Denn: Ist das ABS nicht funktionsfähig, erhöht sich die Unfallgefahr.

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